Der ehemalige Mitarbeiter Rolf Schadwinkel, von welchem sich unser Verein zum 30. April 2010 wegen grober Arbeitsrechtsverstöße trennen musste, brachte aus persönlichen Rachegründen gegenüber diversen öffentlichen Stellen Anschuldigungen vor mit dem Ziel, den Verein zu zerstören. Zu den Anschuldigungen möchten wir nachfolgend Stellung nehmen:

 

Errichtung einer Tarnorganisation

Herr Schadwinkel behauptet, dass das Kulturcafé Knicklicht sowie der Förderverein pro knicklicht e. V. nur als Scheinunternehmungen zur Tarnung dubioser Geschäftspraktiken gegründet und missbraucht wird.

 

Richtig ist, dass sich der Förderverein pro knicklicht e. V. als Träger verschiedenartigster sozialer und kultureller Projekte im Leipziger Osten 2008 gegründet hat. Seither führt der Förderverein seine sozialen und kulturellen Projekte im und für den Leipziger Osten gemäß der anerkannten Satzung des Fördervereins pro knicklicht e. V. in Kooperation mit vielen im Leipziger Osten ansässigen Vereinen in den Räumen des Kulturcafé Knicklicht durch.

 

Rechtswidriger Fördermitteleinsatz

Herr Schadwinkel behauptet, dass Fördermittel nicht im Sinne der Beantragungen verwendet werden und Scheintätigkeiten im Zusammenhang mit andersgearteten Tätigkeiten des Fördervereins über Fördermittel finanziert werden.

 

Der Förderverein pro knicklicht e. V. beschäftigt 14 Mitarbeiter in neun Projekten. Davon werden 12 Mitarbeiter über Kombi-Förderungen finanziert. Die Projekte, in denen die geförderten Mitarbeiter tätig sind,wurden mit konkreten Zielstellungen innerhalb der Förderanträge belegt. Die Mitarbeiter arbeiten innerhalb der Beschäftigung für den Förderverein pro knicklicht e. V. im Rahmen der Zielstellungen, welche durch die Kommune, Bund und Land als förderwürdig ausgewiesen wurden.

Zusätzlich zu geförderten Mitarbeitern sind im Verein Mitglieder und Interessierte ehrenamtlich tätig, welche sich ebenfalls der Satzung und Zielstellungen der Projekte des Fördervereins pro knicklicht e. V. unterordnen. Über die Projekte und deren Erfüllung wird regelmäßig gegenüber der Mitgliederversammlung des Fördervereins pro knicklicht e. V. Rechenschaft abgelegt. Darüber hinaus sind selbstverständlich Projekterfüllungen geförderter Mitarbeiter gegenüber Fördermittelgebern nachzuweisen. Erhaltene Fördermittel sind entsprechend der jeweiligen Richtlinien der Förderungen zu verwenden und werden durch den Förderverein pro knicklicht gegenüber den Fördermittelgebern ebenfalls abgerechnet.

Spenden, welche der Förderverein erhält, werden soweit vorgegeben den zuzuwendenden Projekten, bei ungebundenen Spenden einem vorrangigen sozialen oder kulturellen Projekt zugeordnet. Über die Mittelverwendung wird auch hier Rechenschaft abgelegt.

 

Förderung von Kulten und Sekten

Herr Schadwinkel behauptet, die durch den Förderverein pro knicklicht e. V. sowie das Kulturcafé Knicklicht verwendeten Leitsätze Vertrauen, Hoffnung, Wahrheit usw. sowie die Kooperation mit der EBI Sachsen e. V. (Beauftragte gegen Sekten und Kulte) dienen der Verschleierung oben genannter Tarnorganisationen und der Förderung von Kulten und Sekten wie beispielsweise Scientology usw.

 

Richtig ist, dass die oben genannten Leitsätze, welche unter anderem auch auf der Startseite dieser Internetpräsenz nachzulesen sind, den christlichen Wurzeln des ursprünglichen Arbeitskreises Knicklicht entsprechen. 

Die Leitsätze spiegeln den grundsätzlichen Umgang mit Gästen, aber auch Bedürftigen wider. Geprägt von Nächstenliebe und demokratischen Gedanken der Menschenrechte wendet sich der Förderverein gegen jede Art extremistischer und psychisch beeinflussenden Ideologien. Zur Erreichung dieser Ziele arbeitet der Förderverein pro knicklicht e. V. mit der beauftragten Stelle gegen Sekten und Kulte - der EBI Sachsen e. V. sehr erfolgreich zusammen. So wurden bereits mehrere Aufklärungsveranstaltungen gegen verschiedene Sekten - so beispielsweise auch gegen die Scientology - in den Räumen des Kulturcafé Knicklicht durchgeführt.

 

Persönliche Zugehörigkeit von Mitarbeitern zur Scientology

Herr Schadwinkel behauptet, dass der Österreicher Martin Anderfuhren als Arbeitnehmer des Fördervereins pro knicklicht e. V. und Leiter der Arbeitsgruppe Soziales des Fördervereins pro knicklicht e. V., welchem auch die Arbeit der sozialen Begegnungsstätte im Kulturcafé Knicklicht unterstellt ist, Mitglied der Sekte Scientology sei.

 

Seit etwa 15 Jahren engagiert sich Martin Anderfuhren in verschiedenen anerkannten christlichen Gemeinden. Seit mehr als zehn Jahren liegt ein Interessenschwerpunkt in der Aufklärungsarbeit gegen sektenartige Strukturen und der Betreuung Betroffener.

Im übrigen ist Herr Martin Anderfuhren Schweizer Staatsbürger.

 

Fazit:

Die bis jetzt bekannt gewordenen Vorwürfe des Herrn Schadwinkel entbehren jeglicher Grundlage und sind nach unserer Meinung der Versuch, sein persönliches Fehlverhalten anderen Personen anzulasten, um persönliche Nachteile für sich zu vermeiden.

 

Leipzig, den 09.06.2010

 

gez. Matthias Koschorke (Vorsitzender Förderverein pro knicklicht e.V.)

gez. Lars Heymann (Kulturcafé Knicklicht)

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Liebe Künstler und Künstlerinnen aller Sparten,
am 21. August wird zum fünften Mal der "Schleuderstein" stattfinden.

 

Für die, di es noch nicht wissen - die Reihe des Schleudersteins ist ins Leben gerufen worden, um eine Plattform zu sein für jeden, der sich und seine Kunst einem kleinen Publikum vorstellen möchte, sei er darin geübter oder (noch) ein totaler Neuling. Es soll Raum und Zeit für 4-5 Künstler geben, und wir wünschen uns eine breite Palette an Kunst, von Literatur über Theater, Performance oder Musik aller Art. Wenn ihr gemerkt habt, dass das genau das ist, was ihr braucht, bewerbt euch bitte einfach unter der eMail-Adresse schleuderstein@knicklicht-leipzig.de. Also - wer zuerst kommt, mahlt zuerst! Wir freuen uns auf einen spannenden Abend voller Kleinkunst!

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Die Idee kurz und knapp 

Die soziale und kulturelle Arbeit im Knicklicht Leipzig sind bereits in ihrer Idee nicht voneinander zu trennen. Sinn und Zweck des Knicklichtes Leipzig ist es, einen sozialen und kulturellen Anlaufpunkt im Leipziger Osten zu schaffen. Dies wird zum Teil dadurch erreicht, dass verschiedene Vereine und Initiativen vormittags die Räume des Kulturcafé Knicklichtes für die soziale Arbeit nutzen und abends verschiedene kulturelle Veranstaltungen wie z.B. Konzerte oder Lesungen stattfinden. Seit Eröffnung im Mai 2006 verzeichneten wir ein zunehmendes Interesse sowohl an den sozialen als auch an den kulturellen Angebote. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen können wir nun (befristet für 3 Jahre) ein regelmäßiges Angebot sicherstellen.

 

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ACHTUNG:

Die von uns geleistete soziale Arbeit hat einen neuen rechtlichen Träger. Seit 10.02.08 ist der Förderverein "pro knicklicht" e.V. Träger unseres sozialen Angebotes. Informationen dazu finden Sie auf dieser Internetseite im Menüpunkt "Knicklicht".